"...eine der suggestivsten Musiktheater-Performances seit langem." 

Karl Harb, Salzburger Nachrichten  

 

"...da ist eine innere Kraft und Energie, eine menschliche Intensität, die jenseits aller Stilfragen mitreißt und ergreift..."

Gottfried Franz Kasparek, DrehPunktKultur.at

 

Als Dirigent wurde Oscar Jockel von diversen Festivals u.a. nach Südkorea zum Daegu Contemporary Music Festival, zum Dialoge Festival oder dem Aspekte Festival eingeladen. Er arbeitete als Dirigierassistent u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Dresdner Staatskapelle, den Münchner Symphonikern, der Bayerischen Kammerphilharmonie, der Münchner Hofkapelle zusammen und dirigierte mehrfach Ensembles für Neue Musik, wie das oenm (Österreichische Ensemble für Neue Musik) oder das Ensemble NAMES.

Jockel bekam wichtige Impulse bei Meisterkursen, u.a. bei Paavo Järvi, Neeme Järvi, Leonid Grin, Peter Gülke und Benjamin Zander. Vor allem Reinhard Goebel trug in den letzten Jahren maßgeblich zu seiner Entwicklung als Dirigent bei.

 

Als Komponist bekam Oscar Jockel einen Kompositionsauftrag der Stiftung Mozarteum für seine Oper "Lob des Schattens", die 2018 in Salzburg durch Karoline Gruber (Regisseurin; Wiener Staatsoper) zur Uraufführung gebracht wurde. Formationen und Künstler wie das Ensemble Interface, das New Art and Music Ensemble Salzburg (NAMES), das Österreichische Ensemble für Neue Musik (oenm) oder Alina Pogostkina und Sarah Christian haben Kompositionen von ihm in Österreich, Deutschland, Niederlanden, Finnland, Serbien und Italien zur Uraufführung gebracht.Er schrieb die Musik zu mehreren Theaterproduktionen, u.a. für das Schauspielhaus Salzburg oder das Theater im KunstQuartier.

Seit dem Sommersemester 2018 unterrichtet er als Lehrbeauftragter am Salzburg College das Fach Komposition.

 

 

 

 

DER KÜNSTLER

 

Oscar Jockel ist Dirigent und Komponist gleichermaßen, wobei er beide Felder nicht als Gegensätze sieht - mit dem einen nach hinten, mit dem anderen nach vorne gerichtet - sondern als Ergänzung und Bereicherung eines universalen Musikbegriffs. Seine Faszination für Klang und informierte Ästhetik sind sowohl in seinen Kompositionen und Aufführungen Neuer Musik als auch in seinen Interpretationen historischer Musik zu hören.

 

Jockel, geboren 1995 in Regensburg, studiert am Mozarteum Salzburg Komposition bei Achim Bornhöft sowie Dirigieren bei Bruno Weil, Reinhard Goebel und Johannes Kalitzke. 

 

Er ist auch im Bereich der Alten Musik intensiv tätig und erhielt aufgrund seines Könnens als Continuo-Spieler (Orgel & Cembalo) und Musiktheoretiker Aufträge und Engagements, u. a. von den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, dem WDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem South Netherlands Philharmonic. 

 

Jockel erhielt Stipendien und Auszeichnungen, u. a. vom Deutschen Bundestag als Botschafter in den USA, von der Stadt Regensburg, von der „Kai-Uwe von Hassel Stiftung“ sowie von der Royal Northern School of Music in Manchester.